Rückblick auf Veranstaltungen und Aktionen

(beziehungsweise Hinweise auf entsprechende Sonderseiten)
 
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10. 12. 2014, Stuttgart:

Am Tag der Menschenrechte:

Kundgebung von Berufsverbote-Betroffenen vor dem Landtag

Mit einigen Folgen ...

 

Eingeladen von der Initiative „40 Jahre Radikalenerlass“ demonstrierten am „Tag der Menschenrechte“ 10. Dezember 2014 in Stuttgart etwa 30 Betroffene zusammen mit etwa gleich vielen Unterstützer/innen vor dem provisorischen Sitz des Landtags von Baden-Württemberg. Mitveranstalter waren die GEW, ver.di und die VVN-Bund der Antifaschisten Baden-Württemberg.

 

Eine kleine Aktion, deren Resonanz die Erwartungen der Veranstalter weit übertraf. Kommt in dem „grün-rot“ regierten Bundesland mit seinem einstmals selbst vom Berufsverbot betroffenen Ministerpräsidenten, der seine Regierungskoalition ausbremst, nun doch langsam Bewegung in diese Frage?

 

Sonderseite.

 

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23. 11. 2014, Kassel:

Kasseler Konferenz: Berufsverbote sind keine historisch überholten

Repressionen - Gegen die Disziplinierung der Demokratie

 

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09. 10. 2014, Hannover
Kundgebung mit den "Göttinger Sieben"
und Anhörung im Landtag

Am 9. Oktober 2014 fand im Niedersächsischen Landtag in Hannover eine Anhörung des Ausschusses für Inneres und Sport zum Thema „Radikalenerlass“ und Berufsverbote statt.

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20. 06. 2013, Ulm:

Als der Staat rot sah...

Ein Film- und Diskussionsabend zum Radikalenerlass

Donnerstag, 20. Juni 2013, 20 - 22 Uhr
Volkshochschule / EinsteinHaus, Kornhausplatz 5, 89073 Ulm

Als der Staat rot sah - Justizopfer im Kalten Krieg
Dokumentarfilm von Hermann G. Abmayr (WDR, 45 Minuten)

Diskussion mit Peter Langer (Ulm)

Peter Langer erhielt 1983 wegen seines Engagements im Kommunistischen Bund Westdeutschlands (KBW) Berufsverbot als Lehrer an Staatsschulen in Baden-Württemberg. Wie der heutige Ministerpräsident Winfried Kretschmann, der ebenso dem KBW angehört hatte. 2008 erhielt Langer das Bundesverdienstkreuz für seine Verdienste um die Zusammenarbeit im europäischen Donauraum (Europäische Donau-Akademie, Ulm). Dazwischen lagen Stationen als Gemeinderat in Ulm für die Grünen, die Bunte Liste und die SPD sowie der Aufbau der Ulmer Jugendkunstschule «kontiki» und der Kulturhalle Roxy.
 

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31.05. / 01.06.2013 Hannover:

Von den Berufsverboten zum "NSU"-Skandal

Der „Verfassungsschutz“ – Gefahr für die Demokratie?!

Bundesweites Treffen gegen Berufsverbote

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Über den Ablauf der Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit Ulla Jelpke (MdB) und Rolf Gössner (Rechtsanwalt) wird auf der Website der Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen ausführlich berichtet (pdf).



23. 11. 2012, München:

Ist das noch demokratisch?
40 Jahre Berufsverbot - kein Grund zu feiern!

tl_files/fM_k0002/Bilder/muenchen.jpg Vor 40 Jahren, am 28. Januar 1972, beschloss die Ministerpräsidentenkonferenz unter dem Vorsitz von Bundeskanzler Willy Brandt den sogenannten „Radikalenerlass".
Die Veranstaltung beschäftigt sich mit 40 Jahren Berufsverboten.

Diskussions-Veranstaltung mit

  • Michael Csaszkóczy, Lehrer, von 2005-2007 Berufsverbot in Baden-Württemberg aufgrund seines Engagements in der antifaschistischen Initiative Heidelberg, die von den Behörden als linksextremistisch eingestuft wurde
  • den ehemals vom Berufsverbot betroffenen Kolleginnen und Kollegen
    Ingelore Priesing, Lehrerin
    Ingrid Pfreimer, Dipl.-Sozialpädagogin
    Hans-Georg Frieser, Sozialarbeiter
  • Dr. Gerd Tersteegen (VDJ), Erfahrungen eines Rechtsanwaltes zu 40 Jahren Berufsverbot
  • Moderation: Dr. Gabriele Sprigath, Kunsthistorikerin, ehem. vom Berufsverbot betroffen
23. 11. 2012 | 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr
DGB-Haus, München

[mehr Infos auf rosalux.de] [Einladung, pdf]


20. 10. 2012, Köln:
 
Kampf gegen Berufsverbot im Kampf für Demokratie
Kölner Konferenz der Initiative „40 Jahre Radikalenerlass"
 
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17.10.2012, München:

DKP-Veranstaltung zu "40 Jahre Radikalenerlass"

Was sagen uns die Berufsverbote heute?
In welcher Tradition stehen sie? Sind sie heute vom Tisch?
Das waren Fragen einer Diskussionsveranstaltung der DKP im EineWeltHaus am 17. Oktober, die über 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer anzog.
(
WEITERLESEN) (pdf-File)
Renate Münder: Was sagen uns die Berufsverbote heute?
(pdf auf kommunisten.de) (pdf lokal)
Hans E. Schmitt-Lermann: "Berufsverbote" aus heutiger Sicht
(pdf auf kommunisten.de) (pdf lokal)



29. 09. 2012, Wiesloch:

Landesparteitag der SPD Baden-Württemberg

Im Rahmen einer GEW-Protestaktion gegen die Sparpolitik der grün-roten Landesregierung bei der Bildung fordern Berufsverbots-Betroffene die Auflösung des "Verfassungsschutzes".

 

 


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Auch auf dem Foto auf der Rückseite der GEW-Zeitung b&w 10/2012, wo über die GEW-Aktion ausführlich berichtet wurde, ist unser Transparent "Verfassungsschutz auflösen" deutlich zu sehen.

 


14. 6. 2012, Berlin

Aktionstag zur Ministerpräsidentenkonferenz

Am 28. Januar 1972 beschloss eine Ministerpräsidentenkonferenz der damals bestehenden Länder unter Leitung und Teilnahme des damaligen Bundeskanzlers Willy Brandt den "Radikalenerlass" (siehe Hintergrund). 40 Jahre später fand am Donnerstag, 14. Juni 2012 in Berlin wiederum eine Ministerpräsidentenkonferenz statt, an der auch die Bundeskanzlerin Angela Merkel teilnahm.
Betroffene des Berufsverbotspolitik fuhren aus diesem Anlass nach Berlin.

 


5. 05. 2012, Frankfurt/Main:


40 Jahre Radikalenerlass
– ein abgeschlossenes Kapitel im „Land der Freiheit"?

Veranstaltung mit Rede- und Kulturbeiträgen


[ Zu dieser Veranstaltung gibt es eine eigene Sonderseite! ]



20. 4. 2012, Sindelfingen:

Anti-Duckmaus-Übergabe an Winfried Kretschmann

Betroffene der Berufsverbotspolitik überreichen dem baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann eine "Anti-Duckmaus" bei der Landesdelegiertenkonferenz der GEW Baden-Württemberg am 20.04.2012 in Sindelfingen.

(Bilder davon)


17. 03. 2012, Göttingen:

Bundesweite GEW-Veranstaltung

"40 Jahre Radikalenerlass"

 

Sehr viele Betroffene der Berufsverbotepolitik waren Lehrer/innen bzw. durften es nicht werden. Dort und im Wissenschaftsbereich (Hochschulen und Forschungseinrichtungen) organisierten sie sich in der GEW. Darum hatte es ein besonderes Gewicht, dass diese Gewerkschaft sich 40 Jahre danach der Aufarbeitung der Folgen und auch ihrer eigenen damaligen Rolle stellte und Betroffenen bundesweit ein Forum bot.

 

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06. 02. 2012, Bremen:

 

„Das Rückbesinnen auf die politischen Folgen dieses Beschlusses der Ministerpräsidenten der Länder fällt alles andere als fröhlich aus“, heißt es im Einladungsflyer der GEW (pdf) „In Bremen – wie auch in der gesamten BRD - begann damit eine beispiellose Berufsverbotepolitik, deren Auswirkungen bis heute zu spüren sind. Studentenbewegung, außerparlamentarische Opposition, der politische Widerstand der 60er und 70er Jahre sollten gebrochen werden und auf keinen Fall den Weg in die Institutionen des öffentlichen Dienstes, nämlich in Schulen, Universitäten, Krankenhäuser, Verwaltungen u.s.w. finden. Es begann eine Zeit der offenen und versteckten politischen Überprüfung von Bewerbern für den öffentlichen Dienst und von dort Beschäftigten. Es gab in der Folge davon viele Ablehnungen und Entlassungen. Ein Klima der Furcht sollte erzeugt werden, angepasste Staatsdiener waren das Ziel dieser Politik.... Weil in den vergangenen Jahren wenig darüber zu hören war und viele der Jüngeren den Begriff ‚Berufsverbot’ gar nicht mehr kennen, ist die Diskussion über das Thema von besonderer Bedeutung.“

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23. 10. 2004, Berlin:


09./10. 02. 2002, Hamburg:

Konferenz: "30 Jahre Berufsverbote mahnen:
Kein neuer Grundrechtsabbau! Wehrt Euch gemeinsam!"

Ein Aufruf zum 30. Jahrestag des "Radikalenerlasses" und diese Veranstaltung waren das erste, was auf dieser Website (kurz nach ihrer Einrichtung im November 2001) dokumentiert wurde.

 

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