Berichte und Stellungnahmen – 40/45 Jahre "Radikalenerlass" 2012-2017

Ossietzky 04/2017 (18.02.2017): Rainer Butenschön: Radikale rehabilitieren

 

Heilbronner Stimme 07.02.2017

Im Stuttgarter Gewerkschaftshaus erinnert eine Ausstellung an den „Radikalenerlass“ von 1972 und die Konsequenzen. - Einladungsflyer zur Vernissage und Ankündigung der „Anstifter“ (pdf) - Bericht von Dieter Keller über die Ausstellungseröffnung

 

Aachener Zeitung 04.02.2017 (Lokalteil Düren, gleichlautend in den Aachener Nachrichten):

Betroffene des „Radikalenerlasses“ referierten und diskutierten am 27.01.2017 in Düren

Über diese Veranstaltung der etwas genauere Bericht (pdf) des Bertram-Wieland-Archivs für die Geschichte der Arbeiterbewegung e.V., dessen erste und zweite Ankündigung (pdf von beiden) und ein Bericht über den damals in Düren betroffenen Lehrer Rutger Booß (pdf). - Die Partei DIE LINKE in NRW meldete sich zum 45. Jahrestag des „Radikalenerlasses“ mit einer Presseerklärung (pdf) zu Wort (siehe auch junge Welt 28.01.2017 (pdf))

 

SWR-Fernsehen, Landesschau Baden-Württemberg, 27.01.2017
Kampf einer Lehrerin: Agnete Bauer-Ratzel und der Radikalenerlass
Sendung in der Mediathek (mp4) - der Beitrag: 12:04 bis 15:50
Andere Themen in der Sendung waren u.a.: Ehrung der Naziopfer im baden-württembergischen Landtag und das Verhalten der AfD-Fraktion - Skandal um den AfD-nahen Bürgermeister von Burladingen ...

Audioversion des Berichts über Agnete Bauer-Ratzel in der Tagesschau-Mediathek (mp3)

Radio Dreyeckland, Freiburg, 27.01.2017

Interview mit Werner Siebler (DGB-Vorsitzender von Freiburg, ehemals vom Berufsverbot betroffener Briefträger) zum 45. Jahrestag des „Radikalenerlasses“ (mp3)

 

unsere zeit, 27.01.2017 (pdf)

Prüfstein Berufsverbot  -  Hans-Peter Brenner zu 45 Jahre Kampf gegen den „Radikalenerlass“  - Norbert Birkwald (Mörfelden-Walldorf), selbst Betroffener, merkt in einem Leserbrief dazu an: „Mit Verlaub, ich bin kein Held ...“

 

Volker Metzroth: 45 Jahre Berufsverbote - aber kein Verbot der NPD (Der Autor musste sich vom Januar 1983 bis Februar 1990 durch alle Arbeitsgerichtsinstanzen gegen den Vorwurf wehren, aufgrund seiner Mitgliedschaft in der DKP bei der Deutschen Bundespost als ein Sicherheitsrisiko abgestempelt zu werden und deshalb nicht mehr als Fernmeldehandwerker beschäftigt werden zu dürfen.)

 

NDR 09.01.2014 / 24.01.2017: „Lebenslange Bestrafung“

Der Text eines bereits drei Jahre vorher online ausgestrahlten NDR-Interviews mit dem vom Berufsverbot betroffenen Lehrer Rolf Günther (Wolfenbüttel) wurde am 24.01.2017 auf der NDR-Website zugänglich gemacht (pdf) und wird dort kommentiert.

 

junge Welt, 22.03.2016 (pdf) und unsere zeit, 25.03.2016 (pdf):

SDAJ-Bundesvorsitzender tritt nur noch unter Pseudonym auf

„Ich studiere Geschichte und Sozialwissenschaften, und das auf Lehramt. Doch für Lehramtsbewerber gibt es Regelabfragen beim Verfassungsschutz, wir werden also durchleuchtet. Die Radikalenerlasse, durch die in den 70ern viele Mitglieder von DKP und SDAJ mit Berufsverboten belegt wurden, liegen noch immer in der Schublade. Es ist erst wenige Jahre her, dass in Baden-Württemberg ein Lehrer, der als Antifaschist bekannt war, nicht eingestellt werden sollte.“ So begründete Schutzmaßnahmen - in Strukturen junger Antifaschist/inn/en heute durchaus nicht unüblich - stellen beim 26jährigen Vorsitzenden der 1968 gegründeten, bundesweit agierenden Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend doch eine neue Qualität dar. Die Fortdauer der „Verfassungsschutz“-Bespitzelung trotz Verurteilung des Staates zu Schadenersatz wegen beruflicher Nachteile - wie im Fall Michael Csaszkóczy -, das „Warmhalten“ der Instrumente des 44 Jahre alten „Radikalenerlasses“ statt ihrer Abschaffung und Rehabilitierung der Betroffenen, kommt bei jungen Menschen genau so an, wie es wohl auch gemeint ist ...

 

antifa-nachrichten (Zeitschrift der VVN-BdA Baden-Württemberg) - Ausgabe 4-2015, Dezember:

Lothar Letsche: Erste Erfolge bei der Aufarbeitung der Berufsverbote - Langsam gehts voran! (Artikel als pdf)

 

„soL portal“ (türkisches Internetportal) und Zeitung „Boyun Egne“ - November 2015

12 Jahre Berufsverbot – noch immer keine Rehabilitierung - Interview mit Matthias Wietzer (Hannover) - Text des Interviews im Portal „scharf-links“ (in deutscher Sprache)

 

Unsere Zeit, Zeitung der DKP, 13.11.2015

40 Jahre Observierung – eine Endlos-Story. Mit HVA und Gauck-Behörde auf der Suche nach den ‚Verfassungsschutz’-Akten.“ Über das Berufsverbot von Uwe Koopmann existierten angeblich keine Akten mehr. Bis man herausfand, die Hauptverwaltung Aufklärung“ der DDR hatte auch die Aktivitäten des Verfassungsschutzes“ zur Bespitzelung dieser Person verfolgt, und darüber gab es sehr wohl noch Akten ... Einem Kriminalroman-Autor hätte der Verlag diese wahre Geschichte aus dem absurden Theater möglicherweise nicht durchgehen lassen.
(Link zum Artikel auf unsere-zeit.de) (pdf)

 

Schwerpunktseite der jungen Welt, 15.07.2015

"Behörden machten Jagd auf Linke". Wer sich in Baden-Württemberg gegen Berufsverbote aussprach, den schloss man vom Staatsdienst aus. Interview mit Martin Hornung (pdfBericht über den "Runden Tisch" am 19.06.2015 (pdf)

 

Zeitschrift Marxistische Erneuerung Z. Heft 101 (März 2015)

Cornelia Booß-Ziegling: Zur Thematisierung der Berufsverbote im Niedersächsischen Landtag

(mit Ausblick auf andere Bundesländer)

 

Weitere Zeitungsberichte über die aktuelle Entwicklung in Niedersachsen und Baden-Württemberg sind auf den Seiten über die entsprechenden Aktivitäten zu finden.

 

Unsere Zeit, Zeitung der DKP, 17.10.2014

„Das irre Doppelleben des Lucas Zeise“

titelt die zweimonatlich in Salzburg erscheinende Fachzeitschrift „Wirtschaftsjournalist“ in ihrer Ausgabe 04/2014: „Er war mehr als 20 Jahre lang Finanzjournalist. Er war Ressortleiter bei ‚Financial Times Deutschland‘ und ‚Börsenzeitung‘. Dabei ist er seit mehr als 40  Jahren Kommunist und Mitglied der DKP.“ Was er wohl erst als Rentner öffentlich gemacht hat. Berufsverbot bekam er glücklicherweise nie. Der Artikel ist nicht online gestellt, doch die DKP-Zeitung unsere zeit 42/2014 brachte auf S. 4 eine Zusammenfassung mit einigen interessanten Details, wie sein „Doppelleben“ einen „Doppelnutzen“ gebracht habe. (pdf-Scan)

Zeitung vum Lëtzebuerger Vollek, Luxemburg, 28.06.2013

  • 40 Jahre Protest gegen die Praxis der Berufsverbote in Deutschland
    (Link zum Artikel auf zlv.lu) (pdf-File)


    Dieser von der DKP an befreundete Parteien geschickte Beitrag wurde am 19.07.2013 auch im Vorwärts - Sozialistische Zeitung (Zürich/Schweiz), Ausgabe 27-28/2013 und (übersetzt) am 23. Juli 2013 in Rizospastis, der Zeitung der Kommunistischen Partei Griechenlands, abgedruckt.
  • In der griechischen Fassung wurde die Aufzählung der von Berufsverboten Betroffenen gekürzt. Der Satz "Mit Ausnahme der Diktaturen in Griechenland, Spanien oder Portugal waren die Berufsverbote in allen anderen Ländern in dieser Form nicht vorstellbar." wurde fehlerhaft wiedergegeben als: "Das Berufsverbot in dieser Form wurde insbesondere in den Diktaturen in Griechenland, Spanien und Portugal umgesetzt".

Nachrichtenportal der DKP, 02.06.2013

Udo Paulus: Berufsverbote - Betroffene rehabilitieren und Radikalenerlass
abschaffen!

(Link zum Artikel auf news.dkp.de) (pdf-File)

 

  • Schwäbisches Tagblatt, Tübingen, 22.09.2012
    Stadt der verbotenen Lehrer
    40 Jahre Radikalenerlass: Reutlingen war eine Hochburg des Berufsverbots
    (pdf-File)


  • junge Welt 16.06.2012
    Berufsverbotsopfer wollen Akteneinsicht

    (Link zum Artikel auf jungewelt.de) (pdf-File)

    In der gleichen Ausgabe der "jungen Welt" stellt der Geschäftsführer der Zeitung, Dietmar Koschmieder (einstmals selbst in Baden-Württemberg von einem Berufsverbot betroffen), eine Betrachtung über die Notwendigkeit dieser Zeitung an:

    junge Welt, 16.06.2012
    Einfache Wahrheiten

    Abonnements gegen Krieg, Nazis, Berufsverbote – Diese Zeit braucht diese Tageszeitung
    (Link zum Artikel auf jungewelt.de) (pdf-File)

    Er schreibt in diesem Zusammenhang:
    "... Antifaschistische Aktivitäten, sozialistische Gesinnung mußten mit millionenfacher Schnüffelei, die zu Tausenden von Berufsverboten führten, gekontert werden. Damit der kleine Mann nicht schon wieder auf dumme Gedanken kommt. Am Donnerstag dieser Woche wollten 17 Berufsverbotsopfer im Auftrag von 250 weiteren Betroffenen den Ministerpräsidenten und der Bundeskanzlerin eine Dokumentation übergeben. Die ließen sie abblitzen. Und die Medien? Zur Pressekonferenz kam ein Journalist. Das Thema interessiert nicht. Die Betroffenen hatten ja nichts mit der Staatssicherheit der DDR zu tun. ..."

  • Badische Zeitung, 15.06.2012
    Kampf gegen einen Generalverdacht
    Vor 40 Jahren wurde der Radikalenerlass beschlossen – Gerd Wernthaler sollte auf dessen Basis aus dem Beruf entfernt werden.
    (Link zum Artikel auf badische-zeitung.de) (pdf-File)


  • unsere Zeit, 15. 06. 2012
    Thema der Woche: Berufsverbotsopfer machen mobil
    (Titelaufmacher: Scan, pdf) (Ganze Seite: Scan, pdf)
    Da sind wir aber immer noch
    Berufsverbotsopfer machen mobil
    (Link zum Artikel auf dkp-online.de) (Mäuse-Foto: Scan, pdf) (Anti-Duckmaus-Übergabe an Ministerpräsident Kretschmann: Scan, pdf) (Brief an Bundeskanzlerin Merkel: Scan, pdf)
    Schnüffeleien und Berufsverbote
    Gastkolumne von Uwe Koopmann
    (Link zum Artikel auf dkp-online.de) (Text, pdf) (Scan, pdf)
  • Neues Deutschland, 14.06.2012
    Schwarz-rot-goldener Antikommunismus.

    Vor 40 Jahren wurde der Radikalenerlass beschlossen. Betroffene fordern umfassende Rehabilitierung
    (Link zum Artikel auf neues-deutschland.de) (pdf-File)


  • Junge Welt, 14. 06. 2012
    (Ganze Schwerpunktseite: pdf)
    Staatliche Willkür
    Opfer der Berufsverbote protestieren heute in Berlin gegen ihnen zugefügtes Unrecht. Gespräche mit Linksfraktion und Grünen im Bundestag. Kanzlerin hat keine Zeit
    (Link zum Artikel auf jungewelt.de) (pdf-File)
    Interview mit Karin Binder, MdB:
    »Wir machen das Unrecht weiter zum Thema«
    Linke im Bundestag fordert Rehabilitierung von Opfern des 1972 ergangenen »Radikalenerlasses«.
    (Link zum Artikel auf jungewelt.de) (Scan, pdf)
    Aufarbeiten und rehabilitieren
    jW dokumentiert Auszüge einer Erklärung der »Initiativgruppe 40 Jahre ›Radikalenerlaß‹«, die mittlerweile von über 250 Personen unterzeichnet wurde
    (Link zum Artikel auf jungewelt.de) (pdf-File)
  • Deutschlandfunk 14.06.2012
    Rehabilitierung nach 40 Jahren: Radikalenerlass

    Beitrag von Philip Banse (dem einzigen bei der Pressekonferenz erschienenen Journalisten) im Rahmen von "Campus und Karriere", gesendet um 14:37 Uhr. Klaus Lipps und Eva Petermann kommen zu Wort.
    (mp3 auf dradio.de) (mp3 lokal)

    Einen Jahrestag-Bezug, der mit den Anliegen der Betroffenen nur am Rande zu tun hatte, hatte der Sender einen Tag zuvor in seinem "Kalenderblatt" hergestellt:

    Deutschlandfunk 13.06.2012
    Protest gegen den Vorwurf der "geistigen Mittäterschaft am Terrorismus"

    Vor 40 Jahren solidarisierten sich 14 Schriftsteller in einem offenen Brief mit Heinrich Böll
    (Link zum Text auf dradio.de) (Text als pdf)
    "Eckart Spoo: 'Was viele Schriftsteller, Intellektuelle im Lande sehr bedrohlich fanden: Rainer Barzel, der damalige Fraktionsvorsitzende der CDU/CSU im Bundestag, forderte von Brandt, dass man nun endlich gegen die Radikalen vorgehen müsse. Und Brandt antwortete mit dem fatalen Satz, Sie brauchen uns zum Jagen nicht zu tragen.' - Jahre später bedauerte Willy Brandt den Radikalenerlass. ..."

  • Oberhessische Presse, Marburg, 08.05.2012
    Erfolgreicher Kampf gegen Berufsverbot
    Der Marburger Postschaffner Herbert Bastian wurde von Bundespräsident von Weizsäcker rehabilitiert.
    (Scan, jpg)
  • Neues Deutschland, 07.05.2012
    Hans-Gerd Öfinger: 40 Jahre Berufsverbote
    - Opfer antikommunistischer Politik fordern finanzielle Entschädigung -
    (Link zum Artikel auf neues-deutschland.de ) (pdf-file)


  • Pressemitteilung der Friedens- und Zukunftswerkstatt e. V., Frankfurt
    zu 40 Jahren "Radikalenerlass" mit Einladung zur Veranstaltung am 05.05.2012
    (Word-Dokument)


  • Kontext Wochenzeitung, Stuttgart, 02.05.2012
    (Die Kontext:Wochenzeitung erscheint mittwochs online und samstags als Beilage in der West-Ausgabe von taz.die tageszeitung.)
    Hermann G. Abmayr: "Herrn K.s Gespenst"
    (Link zum Artikel auf kontextwochenzeitung.de) (pdf-File)
    Die Vorgeschichte dieses Artikels - ein Interview Winfried Kretschmanns in der "Landesschau" des SWR am 25.04.2012 und vorher die Übergabe einer "Anti-Duckmaus" an den baden-württembergischen Ministerpräsidenten bei der GEW-Landesdelegiertenversammlung am 20.04.2012 - haben wir auf einer Sonderseite dokumentiert.


  • Schwäbisches Tagblatt, Tübingen, 12.04.2012
    "Es gab mal ein Berufsverbot"
    "Fast hat es mitunter den Anschein, als hätte die staatliche Repression, wie man das damals in Kreisen der antirevisionistischen Linken nannte, einigen erst zu ihrer wahren Berufung und ihrem Glück verholfen." Die eigene Selbstbespiegelung des Blattes nimmt in diesem wohl als Glosse gedachten Kommentar keinen geringen Raum ein.
    (Link zum Artikel auf tagblatt.de) (pdf-File)
    Am 14.04.2012 erschienen Leserbriefe zu diesem Beitrag von drei Betroffenen:
    Lothar Letsche: "Die GEW bedauert" (Link zum Leserbrief auf tagblatt.de) (pdf-File),
    Ingrid Sühring: "Lebenslänglich" und Hans Schaefer: "Selbst Betroffener".
    (Scan aller drei Leserbriefe, pdf)
    In ziemlich großer Aufmachung lässt Ernst Bauer, der Autor des zitierten Berufsverbote-Kommentars, zwei Tage später (14.04.2012) Herrn Klaus-Dieter Engelbert zu Wort kommen. Als "Mann mit dem Koffer" flog der auf, als er während eines Studierendenstreiks 1973 von einem Café am Tübinger Marktplatz aus die Demonstration fotografierte - was einem, der ihn dabei erwischte, drei Wochen U-Haft einbrachte. Auch auf die Friedensbewegung war er nach eigenem Bekunden angesetzt - "deeskalierend", hält er sich zugute. Nein, ein "Spitzel" will er nicht gewesen sein. Nein, natürlich hat er später die Nazis nicht "geschützt". Heute ist er Vorsitzender einer "Hilfsorganisation für Kriminalitätsopfer". Wer diese "Neonazis und 68er" gleichsetzende Selbstrechtfertigung eines bekennenden "Staatsschützers" lesen will:
    (Link zum Artikel auf tagblatt.de) (pdf-File)
  • tageszeitung, 11.04.2012
    Zu "rot"? Ab in die Kosmetikschule
    In den 1970er Jahren hatte der heutige Ministerpräsident Winfried Kretschmann Berufsverbot. Jetzt fordern Opfer Rehabilitation.
    (Link zum Artikel auf taz.de) (pdf-File)
    Eine leicht abgewandelte Version dieses Artikels:
    (Link zum Artikel auf taz.de) (pdf-File)


  • junge Welt, 10.04.2012
    Verdächtige nicht eingestellt
    Thüringer Landesregierung überprüft politische Gesinnung von Bewerbern und Mitarbeitern. Auch ehemalige Funktionäre von DDR-Massenorganisationen sind betroffen.
    (Link zum Artikel auf jungewelt.de) (pdf-File)
    Dazu gibt es auch eine Presseerklärung sowie eine Anfrage der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag.


  • Jungle World, 05.04.2012
    Du sollst die Verfassung lieben
    40 Jahre nach dem »Radikalenerlass« fordern Betroffene Rehabilitation, Entschä­digung und die Herausgabe der über sie angelegten Akten. Sie werden seit kurzem auch von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) unterstützt.
    (Link zum Artikel auf jungle-world.com) (pdf-File)


  • Forum Wissenschaft, Zeitschrift des Bundes demokratischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler (BdWi), Marburg, Heft 1 (März) 2012
    P. Grottian, W.-D. Narr: Das ewige Leben des Verfassungsschutzes
    Sieben Schlaglichter zur gegenwärtigen Misere bundesdeutscher Demokratie.
    (Scan, pdf-File)
  • Stuttgarter Zeitung, 06. 03. 2012
    Freiheitlich-demokratische Unordnung
    Zeitgeschichte: Vor 40 Jahren haben die Ministerpräsidenten der Länder den Radikalenerlass beschlossen. Vor allem Lehrerinnen und Lehrer waren davon betroffen. Heute regiert ein Pädagoge Baden-Württemberg, der zweimal vom Berufsverbot bedroht war: Winfried Kretschmann.
    Von Hermann G. Abmayr.
    Auch die "Fälle" von Sigrid Altherr-König und Fritz Güde kommen in dem Beitrag zur Sprache und der ehemalige Stuttgarter GEW-Kreisvorsitzende Hermann Wilhelm kommt zu Wort: "Berufsverbot ist Unrecht. Da wollte ich gar nicht wissen, wo der Einzelne politisch stand."
    (html-Datei)
    (In der Printausgabe (pdf-Datei) historische Fotos von Sigrid Altherr und Winfried Kretschmann aus den 1970er Jahren.)


  • Antrag der Fraktion DIE LINKE im Bundestag vom 18.01.2012
    Nach 40 Jahren - Berufsverbote aufheben und Opfer rehabilitieren
    (Abgelehnt am 9.2.2012.)
    Der Antrag: (pdf auf bundestag.de) (pdf lokal)
    Debatte in der Bundestagssitzung am 9.2.2012:
    Eine parallel dazu am 25.01.2012 eingereichte Kleine Anfrage
    (pdf auf bundestag.de) (pdf lokal)
    wurde am 10.02.2012 beantwortet:

    (pdf auf bundestag.de) (pdf lokal)
  • Vortrag von Klaus Stein
    Berufsverbote und ihre Zeit
    gehalten am 9. Februar 2012 im Linken Zentrum, Oberhausen
    (Word-Dokument, lokal)


  • WDR 5 Tischgespräch, 06.02.2012
    Ein Jahrzehnt des Kampfes gegen den Radikalenerlass
    Gabriele Gillen im Gespräch mit Klaus Lipps
    (mp3-Datei (53 min; 24,8 MB)) (Beschreibung auf WDR5.de)


  • konkret, Heft 01 - 2012
    Geglücktes Wagnis
    40 Jahre Radikalenerlass. Ein Resümee von Georg Fülberth
    (Scan (pdf))


  • WDR 3 Resonanzen, 31.01.2012
    40 Jahre "Radikalenerlass"
    Der lange Kampf des Lehrers Klaus Lipps gegen das Berufsverbot
    (Anhören auf wdr.de (runterscrollen zum 3. Beitrag)) (mp3-Datei (12:35 min; 8,8 MB))


  • Nürnberger Nachrichten, 29.01.2012
    Der Verfassungsschutz konnte sich seine Opfer selbst aussuchen
    40 Jahre Radikalenerlass - Vier ehemalige Betroffene erinnern sich
    (Link zum Artikel auf nordbayern.de) (pdf-File)


  • ARD Tagesthemen, 28. 01. 2012
    Als Lehrer "blaue Briefe" erhielten
    40 Jahre Radikalenerlass
    (Link zum Video auf tagesschau.de)


  • SWR Landesschau, 28. 01. 2012
    Der Fall Csaszkóczy
    Vor vierzig Jahren wurde der Radikalenerlass eingeführt.
    (Link zum Video auf swrmediathek.de)


  • Süddeutsche Zeitung, 28. 01. 2012
    Rubelscheine im Lehrerzimmer
    40 Jahre nach Beschluss des Radikalenerlasses. Der Fall Klaus Lipps.
    (Link zum Artikel auf sueddeutsche.de) (pdf-File)
    Zu diesem Artikel sandte der Münchner Rechtsanwalt Hans E. Schmitt-Lermann am 03.02.2012 einen Leserbrief ein. Er war der "Anwalt, der in Bayern die meisten 'Berufsverbotsfälle' betreut hat" und betont, "dass hier (wie in Baden-Württemberg) die Kommunisten zwar die am schwersten, aber keineswegs die meisten Betroffenen waren. Fast 70% gehörten den Organisationen der Friedensbewegung (darunter Religionslehrer) oder der linken SPD (Sozialdemokratischer Hochschulbund, streitbare Gewerkschafter) an. ... Berufsverbote als Ersatzbefriedigung. Hier unten konnten die 50er Jahre weitergehen. Bezeichnenderweise wurden oft gerade unter dem Dach eines 'DKP-Falles' weniger die kapitalkritischen Aussagen diskriminiert, die einen DKP-Vorsitzenden Mies und einen DGB-Vorsitzenden Vetter trennten, sondern solche, die ihnen gemeinsam waren." (Vollständiger Wortlaut)
  • Junge Welt, 28. 01. 2012
    Georg Fülberth:
    Staatliche Feindproduktion
    - Zur Praxis der Berufsverbote
    (Link zum Artikel auf jungewelt.de) (pdf-File)
    Dietmar Koschmieder:
    Berufsverbot als Privileg
    Zum Schutz des kapitalistischen Staates werden auch heute Bürger und Medien behindert
    (Link zum Artikel auf jungewelt.de) (pdf-File)
    »Radikalenerlaß«: 40 Jahre Berufsverbote
    Dossier: Ausgrenzung nach links
    (Link auf jungewelt.de)
    Belehrung nach Punkten
    Liedtext von Franz Josef Degenhardt
    (Link zum Liedtext auf jungewelt.de) (pdf-File)
  • Neues Deutschland, 28. 01. 2012
    Endlich Entschädigung
    40 Jahre nach dem »Radikalenerlass« fordern Betroffene eine politische Auseinandersetzung
    (Link zum Artikel auf neues-deutschland.de) (pdf-File)
    14 Jahre Probezeit
    Der Lehrer Klaus Lipps erinnert sich
    (Link zum Artikel auf neues-deutschland.de)(pdf-File)
  • Badisches Tagblatt, 28. 01. 2012
    Mit Kanonen auf Spatzen
    Nicht unbedingt ein Grund zum Feiern: 40 Jahre Radikalenerlass. Der Fall Klaus Lipps.
    (pdf-File)


  • FAZ Mediathek Jahrestage, 28. 01. 2012
    28. Januar 1972 - Radikalenerlass
    (1:51 min)
    (Link zum Video auf faz.net)


  • Thomas Trüten, Esslingen:
    40 Jahre Berufsverbot – Betroffene fordern:
    Endlich Aufarbeitung und Rehabilitierung!

    (Link zum Artikel auf trueten.de) (pdf-File)

  • Spiegel Online, 27. 01. 2012
    Der Feind im Klassenzimmer
    40 Jahre Radikalenerlass - am Beispiel Klaus Lipps
    (Link zum Artikel auf spiegel.de) (pdf-File)


  • Vereinigung Demokratischer Juristinnen und Juristen, 27. 01. 2012
    40 Jahre Berufsverbote
    Erklärung zum Jahrestag des Ministerpräsidentenbeschlusses vom 28.01.1972
    (Link zum Artikel auf vdj.de) (pdf-File)


  • Unsere Zeit, 27. 01. 2012
    Auch nach 40 Jahren gilt: Weg mit den Berufsverboten!
    Erklärung des Sekretariats des Parteivorstandes der DKP
    (Link zum Artikel auf dkp-online.de) (pdf-File)
    Die Ausnahme und die "Regelanfrage"
    Warum die Erinnerung an die Berufsverbote-Bewegung wichtig ist
    (Link zum Artikel auf dkp-online.de) (pdf-File)
  • Zeitung vum Lëtzebuerger Vollek, Luxemburg, 26.01.2012
    Erklärung des Sekretariats des Parteivorstandes der Deutschen Kommunistischen Partei
    Auch nach 40 Jahren gilt: Weg mit den Berufsverboten!
    (Link zum Artikel auf zlv.lu) (pdf-File)


  • Die Zeit, 26. 01. 2012
    Spitzel, Wanzen, Bomben
    Die Chronique scandaleuse des Verfassungsschutzes seit 1950 zeigt vor allem eins:
    Er ist überflüssig und gehört schleunigst abgeschafft.
    (Link zum Artikel auf zeit.de) (pdf-File)


  • Der Freitag, 26. 01. 2012
    Das Amt muss weg
    Das Problem ist der Verfassungsschutz selbst
    (Link zum Artikel auf freitag.de) (pdf-File)


  • Badische Zeitung, 25. 01. 2012
    40 Jahre Radikalenerlass
    Werner Siebler: Der rote Briefträger fordert Rehabilitierung
    (Link zum Artikel auf badische-zeitung.de) (pdf-File)


  • Der Sonntag, 22. 01. 2012
    "Schnüffelei hielt Einzug"
    40 Jahre Radikalenerlass - Wie der Freiburger Werner Siebler zum "Roten Boten" wurde
    (Scan (jpg) )


  • Wochenzeitung kontext, 21. 01. 2012
    Der zähe Kampf gegen das Berufsverbot

    40 Jahre Radikalenerlass - am Beispiel Klaus Lipps
    (Link zum Artikel auf kontextwochenzeitung.de) (pdf-File)


  • taz, 16. 01. 2012
    Gesinnungspflichten - Noch gilt der Radikalenerlass

    Nach 40 Jahren will der Bremer Senat heute den "Radikalenerlass" von 1971 abschaffen.
    (Link zum Artikel auf taz.de) (pdf-File)
    Siehe auch die Sonderseite zu Bremen.


  • junge Welt, 17. 12. 2011
    »Das war die Kehrseite von Brandts neuer Ostpolitik«

    Ein Gespräch mit Michael Csaszkóczy über den Radikalenerlass
    (Link zum Artikel auf jungewelt.de) (Link auf gegen-berufsverbote.de)


  • Deutschlandfunk, 13. 01. 2011
    Irgendwo Autonom

    Das alternative Milieu der 70er-Jahre. Von Ursula Storost
    (Link zum Text auf dradio.de) (Text als pdf)
    "Alexandra Jaeger ist Historikerin an der Universität Hamburg. Der Radikalenerlass, sagt sie, ist ein historisches Phänomen. Viele aus der 68er Bewegung traten damals in kommunistische Gruppen ein und wollten den Staat von Grund radikal verändern. ..."


  • Udo Leuschner: Der Radikalenerlaß -
    Die FDP vergißt liberale Prinzipien und beteiligt sich an der Hatz auf "Verfassungsfeinde"
    (Kapitel auf udo-leuschner.de) (pdf-File)
    Es handelt sich um S.85-93 aus dem Buch "Die Geschichte der FDP".
    Münster (Verlagshaus Monsenstein und Vannerdat OHG) 2010 (ISBN 978-3-86991-049-9).
    Es wurde vom Autor kapitelweise komplett ins Internet gestellt.


  • Hans E. Schmitt-Lermann (München):
    "Vor solchen Leuten konnte ich schließlich auch nicht ausspucken ..."

    Leserbrief in der "Süddeutschen Zeitung", 09.07.2008
    "Ich habe in den 70-er und 80-er Jahren die meisten bayerischen 'Berufsverbots'-Fälle anwaltlich betreut. Ebenso wie Herr Kollege Dr. Gysi hatte ich dabei die Beteiligung geheimdienstlicher Gestalten hinzunehmen, die getreulich oder weniger getreulich notierten, 'abschöpften' und aus ihrem Vernichtungswillen gegen meine politisch links stehende oder pazifistische Mandantschaft keinen Hehl machten. Vor solchen Leuten konnte ich schließlich auch nicht ausspucken.
    Wie Gysi habe ich zum wiederholten Male das Geheimnis verraten, dass meine Mandanten weniger Repression und Diskriminierung wünschen. Niemand hat mich deshalb als deren 'IM' oder Ähnliches verdächtigt."
    (Scan, pdf-File)