Wo die Ausstellung bisher gezeigt wurde

 

03.03.-05.03.2016: Landesdelegiertenkonferenz der GEW Baden-Württemberg in Sindelfingen.

 

11.04.-09.05.2016: Waldheim Clara-Zetkin-Haus in Stuttgart-Sillenbuch (Flyer Referat bei der Eröffnung).

 

08.04.-10.05.2016: englischsprachige Version in der Universitätsbibliothek Roskilde (Dänemark), verbunden mit einer Konferenz (siehe unten).

 

09.05.-03.06.2016: LINKE-Kreisbüro Mönchengladbach

 

10.06.-30.09.2016: Kreismedienzentrum Böblingen (veranstaltet von der GEW Kreis Böblingen)

 

09.08.-09.09.2016: Neues Rathaus Göttingen. Über die Eröffnung am 09.08.2016 mit einem bemerkenswerten Grußwort des Oberbürgermeisters Rolf-Georg Köhler berichteten das Göttinger Tageblatt (pdf), HNA (Hessische/Niedersächsische Allgemeine) (pdf), NDR aktuell (Daten) (mp4) und Stadtradio Göttingen (pdf) (mp3).

 

10.05.-31.12.2016: Juristische Fakultät der Universität Hamburg

 

01.07.-03.07.2016: Pressefest der DKP-Wochenzeitung uz „unsere zeit“ im Revierpark Wischlingen in Dortmund

Auf dem Foto vom uz-Pressefest sieht man gut, wie groß die Ausstellung ist.

 

21.-22.10.2016: Tagung „Geheimdienste“ vor Gericht“ an der Humboldt-Universität Berlin

 

19.11-26.11.2016: Volkshochschule Emden (Ostfriesland) (zusammen mit der VVN-BdA)

 

3.11.-16.12.2016: DGB-Haus Frankfurt/Main als Auftakt des Bündnisses „Berufsverbote Hessen“ (Einladung).

 

01.12.-21.12.2016: Städtisches Kulturzentrum PFL in Oldenburg im Rahmen eines Veranstaltungsprogramms; für die Eröffnung wurden Grußworte des Oberbürgermeisters Jürgen Krogmann, des GEW-Bezirksvorsitzenden (Weser-Ems) Stefan Störmer und der Landtagsabgeordneten Susanne Menge (GRÜNE) und Ulf Prange (SPD) gehalten.

 

05.12.2016-27.01.2017: Gewerkschaftshaus in Esslingen/Neckar

 

12.01.-08.02.2017: Haus der Demokratie und Menschenrechte Berlin (Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin) (pdf); hierüber berichtete der Journalist Peter Nowak in Neues Deutschland 18.01.2017 (pdf)

 

01.02.-24.02.2017: Gewerkschaftshaus Darmstadt (Rheinstr. 50) (Flyer zur Informationsveranstaltung mit Silvia Gingold und Michael Csaszkóczy).

 

03.02.-07.03.2017: Gewerkschaftshaus (Willi-Bleicher-Haus) Stuttgart (Einladungsflyer zur Vernissage, Ankündigung der „Anstifter“ (pdf), Berichte in der Heilbronner Stimme 07.02.2017 und von Dieter Keller).

 

21.02.-15.03.2017: Kulturzentrum Fabrik K 14 in Oberhausen (Veranstalter GEW Oberhausen)

 

01.03.-21.03.2017: DGB-Büro Kassel

 

10.03.-08.04.2017: Volkshochschule Tübingen (Flyer der Veranstalter); mit einer Vernissage (Schwäbisches Tagblatt 14.03.2017) und einer Diskussionsveranstaltung mit dem pensionierten Richter Klaus Beer (Schwäbisches Tagblatt 30.03.2017), der an Zeiten erinnerte, wo die baden-württembergische SPD sich deutlich gegen den „Radikalenerlass“ stellte. (Leserbrief dazu von Gerhard Bialas, 05.04.2017; das auf dem Foto gezeigte Plakat ist von 1973, nicht 1974.)

 

22.03 -07.04.2017: Rathaus Marburg, worüber das freie „Radio Unerhört Marburg“ ausführlich berichtete (FRN-Download) (mp3 und pdf lokal).

 

Auch hier die Bitte: schickt uns örtliche Berichte, als Link oder Scan, wir verlinken sie gerne.

 

Englische Version und Konferenz in Dänemark

 

Die Universitätsbibliothek Roskilde (Dänemark) zeigte vom 11. April bis 10. Mai 2016 die 20 Tafeln der Ausstellung erstmals in englischer Sprache. Aus Anlass der Ausstellung führte die Universität am 8. April 2016 einen Thementag durch zur Aufarbeitung der Erfahrungen mit dem westdeutschen Berufsverbot der 1970er im Hinblick auf Bedingungen und Einschränkungen der öffentlichen Debatte im heutigen Dänemark. Es handelte sich um eine ganztägige interdisziplinäre Konferenz, die Ähnlichkeiten und Unterschiede untersuchen soll zwischen der Situation, die damals in der BRD vorlag und in Berufsverboten mündete, und solchen heutigen Erscheinungen in Dänemark wie die Überwachung am Arbeitsplatz, Einschränkung der Meinungsfreiheit durch Zeitverträge und überhaupt durch prekäre Beschäftigungsverhältnisse, durch elektronische Massenüberwachung und Einschränkungen des Zugangs der Öffentlichkeit zu Akten und Vorgängen der staatlichen Verwaltung. Zur Sprache kamen natürlich die qualitativen und quantitativen Unterschiede zwischen solchen staatlichen und privaten Übergriffen. Im Berufsverbot, geheimdienstlicher Überwachung und Geheimhaltung von Verwaltungsakten sehen die Initiatoren der Konferenz demoralisierende, die Betroffenen zur Handlungsunfähigkeit verdammen sollende selbstherrliche staatliche Übergriffe, Einschränkungen bürgerlicher Rechte und Rechtsbrüche, denen letztendlich nur landesweite Massenbewegungen und starke demokratische parlamentarische Mehrheiten einen Riegel vorschieben können. Demgegenüber steht die (quantitativ sicher viel bedeutendere) „Kultur“ des „nichts mehr Sagens“ angesichts zunehmend unsicherer Arbeitsplätze, gegen die es grundsätzlich schon vor Ort einen gewissen Schutz gibt: Die Solidarität von Kolleg/inn/en und starken Gewerkschaften. Unterstützt wurde die Veranstaltung von der dänischen Hochschullehrergewerkschaft „Dansk Magisterforening“. Programm des Thementags Ankündigung auf dem Campus - Beitrag von Bernhelm Booss-Bavnbek  (einem als Berufsverbots-Betroffener nach Dänemark emigrierten Mathematiker) in der großen dänischen Zeitung Politiken, 06.04.2016 (pdf des Textes) (pdf der Website) (in dänischer Sprache)